Hochwasserschutz und Auenrevitalisierung Aare/Gürbemündung 2008/2009
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Hochwasserschutz und Auenrevitalisierung Gürbe, Belp 2008/2009/2010
Die Gürbe ist in den vergangenen Jahren wiederholt über die Ufer getreten. Dabei wurden unter anderem auch der Flughafen Bern-Belp in Mittleidenschaft gezogen. Die Hochwasserschutzmassnahmen erhöhen die Abflusskapazität der Gürbe und beugen so künftigen Ueberflutungen vor.
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Das Bauprojekt im Ueberblick
Mai 2008: Baubeginn, Installationen. Frühling/Sommer 2008: Sofortmassnahmen, Neubau Selhofenbrücke, Abhumusieren entlang der Gürbe. Herbst/Winter 2008: Ausführungsarbeiten Hochwasserschutz und Renaturierung der Gürbe und Lehnenkanal, Neubau Brücke Lehnenkanal. 2009/2010: Fertigstellung Dammbauten, Humusauftrag, Bepflanzung, Gestaltung Flurweg und Trampelpfad entlang Gürbe, Abbruch Hüenerhubelbrücke, Abschlussarbeiten. Abschluss der Bauarbeiten: 2010
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Zahlen und Fakten
Betroffene Uferlänge: Gürbe ca. 2,6 km, Lehnenkanal ca.1,1 km. Dammhöhen: 0 bis ca. 1,7m (Erhöhung gegenüber heute: 0,3-1,1m). Humusabtrag: 15'000 m3 (wird vollumfänglich wiederverwertet). Aushub sonstiges Material: 49'500 m3 (wird vollumfänglich wiederverwertet). Dammschüttmaterial: 100'000m3 (zusätzlich zu wiederverwendetem Material)
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Vorheriger Verlauf der Gürbe
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Abhumusieren Juli 2008
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Ziel des Projekt's
Die Hochwasserschutzmassnahmen entlang der Gürbe und des Lehnenkanals haben zum Ziel, die Abflusskapazität zu erhöhen.
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Die Dämme werden gegenüber vorher um 0,3 bis 1,1 Mt. erhöht und auf der Landseite zur besseren Bewirtschaftung abgeflacht.
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Am linken Ufer erhält die Gürbe rund 15 Mt. mehr Platz.
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In einer ersten Etappe ab April 2008 werden die Schwachstellen in den bestehenden Dämmen saniert und die Selhofenbrücke durch einen Neubau ersetzt. Anschliessend werden die weiteren Schutzmassnahmen umgesetzt.
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Erdarbeiten Lehnenkanal
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Wasserbau November 2008
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Dezember 2008: Holzverbau
Mit Holzstämme wird die Uferböschung verbaut, und für die Fische und Frösche Unterschlüpfe und Laichplätze gestaltet.
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Aushub für den Holzverbau
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Februar 2009
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Im Bachbett wird ein Niederwasserrinne gezogen und mit Kiesaufschüttungen dem Wasser eine ideale Fliessgeschwindigkeit gegeben.
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Somit schlängelt sich das Wasser bei niedrigem Stand gemächlich und trotzdem mit der nötigen Geschwindigkeit von einer Uferseite zur anderen.
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Das Bachbett der Gürbe ist nun viel breiter geworden, und die seitlichen Dämme werden bei Hochwasser die Wassermenge aufnehmen können.
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Die Gürbe wirkt zur Zeit noch recht kahl, die Uferböschung wird sich jedoch weitgehend selber wieder mit Schilf und Sträucher bewachsen. Zudem werden einige neue Pflanzen gepflanzt, um der Tierwelt ideale Lebensbedingungen zu schaffen.
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Nun ist aus einem fast unscheinbaren Fluss ein schönes Erholungsgebiet geworden und lädt ein zum verweilen und spielen.
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Sommer 2009
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Spielspass an der Gürbe
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ein Schlammbad ist toll...
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Sommer 2009, Anhumusieren
Die Schuttplanie wird auf minus 80cm hochgezogen. Danach erfolgt eine Unterbodenplanie von 50cm und zuletzt 30cm Humusschicht.
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Vergleich: vorher....
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...nachher
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Date » 22 Februar, 2012    Copyright 2007 by wiba anmelden : registrieren
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